Archiv für Kategorie Crowdsourcing

Kreativ-Contest für MAM Babyartikel – die Sieger stehen fest

Es ist soweit. Der Kreativcontest “Feel good style” für MAM Babyartikel ist vorüber. Die Sieger stehen fest. 136 Einsendungen von 65 Kreativen. 6.600 abgegebene Votes und 1.065 Favoriten. Über 250 Kommentare. 20 Designs in der Finalrunde, von denen jedes einzelne extrem gelungen war.

Und weil die Qualität auf solch einem hohen Level war, hat sich unser Kunde MAM auch dazu entschieden statt der geplanten drei nun letztendlich vier Sieger zu küren. Herzlichen Glückwunsch! Mehr dazu auch im VisualBlog.

Gewonnen hat: Christian Jäger mit “Animal tree“. Herzlichen Glückwunsch, Christian. Er streicht die Siegprämie in Höhe von 900 € ein. Und sein Design wird ab 2010 als erstes im Online Shop umgesetzt!

animal tree

Hier die drei Zweitplatzierten:

“Patchwork” von Dörthe Brandt.

patchwork von Dörthe Brandt

“Lebensbaum” von Gisela Jobst.

Lebensbaum von Gisela Jobst

“Yummy” von Julia Bittner.

yummy von Julia Bittner

Danke nochmal an die gesamte Kreativ-Community. Ihr wart großartig! Wir sind verdammt stolz auf euch. Der nächste Kreativ-Contest kommt bald.

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Crowdsourcing im Kreativbereich funktioniert

Dass und wie gut Crowdsourcing auch im Kreativbereich funktioniert, kann man gerade mal wieder an unserer aktuell noch laufenden Aktion “Feel good style” für MAM Babyartikel sehen. Der Einsendeschluss ist vorüber. Das Voting läuft noch bis morgen. 136 (freigegebene) Einsendungen von letztendlich 65 Designern, über 5.000 Votes die es definitiv sein werden, etwa 200 Kommentare – all dies spricht eine deutliche Spache. Und das in einem sehr speziellen Segment. Nicht jeder Kreative ist willens und in der Lage eine Illustration an eine Babyflasche und einen Schnuller anzupassen.

Was uns aber noch viel wichtiger ist: die Qualität. Bitte nehmen sie sich einmal 5 Minuten Zeit und stöbern sie durch die Galerie. Wenn sie nicht mindestens zwei Designs finden, bei denen sie herzhaft schmunzeln müssen oder bei denen sie dachten “Würd ich sofort Freunden schenken”, dann fällt es mir schwer ihnen das zu glauben. Denn die grafische Qualität und die Klasse der Ideen sind beeindruckend. Das sage ich nicht ganz ohne Stolz.

Doch das erreicht man nicht durch reines Einstellen eines Contests ins Internet! Es gibt immer mehr Plattformen, wo man mal schnell für 100 Euro sich ein Logo machen oder ein Webseitendesign erstellen lassen kann. Doch das hat nichts mit Crowdsourcing zu tun. Es gibt kein funktionierendes Zusammenarbeiten einer Community. Es gibt nur ein paar Freelancer, die schnell aus der Schublade ein Logo oder ein Webdesign hochladen. Fließband-Arbeit.

Unter Crowdsourcing in seiner besten Ausprägung verstehe ich viele verschiedene Menschen, die durch die Communitymanager persönlich angesprochen werden. Darunter verstehe ich kritische Geister, die in den Kommentaren und Votings herausragende Arbeiten nach vorn spülen und schwächere Einsendungen nach hinten platzieren. Darunter verstehe ich einen Crowdsourcing-Prozess, bei dem es am Ende nicht nur einen Sieger gibt (wie bei den Billiganbietern) und bei dem wir als Veranstalter versuchen der Community ein gutes Gefühl des ganzen Prozesses zu vermitteln. Es geht uns NICHT um schnelle und billige Designs. Es geht um Qualität in vielen verschiedenen Facetten. Und dafür ist die Community das Wichtigste! Und ein gutes, ehrliches, offenes und offensives Communitymanagement ist unerlässlich dafür. Und eine Incentivierungsstrategie, die nicht allein auf einen einzigen Sieger setzt und einen Haufen Verlierer, die danach total demotiviert sind und beim nächsten Mal fern bleiben.

Und dann kommen dabei solch großartigen Ergebnisse bei heraus wie bei “Feel good style”. So setzen wir Crowdsourcing um. Gern auch für SIE als neuen Kunden.

Einige Beispiele aus dem Contest:

Feel good style für MAM Babybekleidung

Feel good style für MAM Babybekleidung

Feel good style für MAM Babybekleidung

Die Designs stammen von: Christian Jäger, Marie Geißler und Stephan Markwarth.

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Kurzer Rückblick aufs Castlecamp – Crowdsourcing als Marketingbaustein war gefragt

Ich war über das vergangene Wochenende in Kaprun. Dort fand das zweite Castlecamp für den Tourismus statt. Hier ein ganz kurzes Fazit, das unbedingt mit einem ganz lieben DANKESCHÖN beginnen muss! Der Dank geht an das ganze Organisationsteam rund um Achim Meurer. Ihr habt einen super Job gemacht! (Und das nicht nur, aber auch, weil das Catering so lecker war.)

Inhaltlich wie organisatorisch war das eine der besten Konferenzen, an denen ich in den letzten Jahren teilnehmen durfte. Rund 100 am Tourismus Interessierte trafen sich in der wunderschönen Burg von Kaprun. Hauptthemen waren Facebook und Twitter und wie Tourismus-Destinations in der Zukunft im Web 2.0 agieren sollten und können. Darum herum entspannten sich viele spannende Diskussionen.

Diese offene Atmosphäre hat mir extrem gut gefallen. Viele offene Ohren. Viel Bereitschaft zuzuhören, aber auch die Ängste und Vorbehalte mit einzubringen. Die ich oft verstehen kann. Man sollte sich nicht Hals über Kopf ins Web 2.0 stürzen, sondern mit dem nötigen Respekt die Wege suchen, die für das eigene Unternehmen langfristig am sinnvollsten und vielversprechendsten sind. Dafür steht aufmerksames Zuhören und Reflektieren der eigenen Ansichten an erster Stelle. Und da hat mir das Castlecamp viel Mut gemacht.

Es hat mich auch besonders gefreut, wie weit man bei der Österreich Werbung bereits im Denken ist, was das Web 2.0 anbelangt. Dort hat man eindeutig verstanden, wie das neue Internet tickt und was wichtig ist. Mein ehrliches Kompliment.

Mich persönlich hat es extrem gefreut, dass zu meiner Session zum Thema “Crowdsourcing als Marketingbaustein” – trotz einer Parallel-Session im großen Saal mit starkem Thema – deutlich mehr Interessierte kamen, wie von mir erwartet. Der kleine Raum war angenehm gefüllt. Und es entstand nach meiner Präsentation (mit Cases wie Tchibo ideas, die Social Media Kampagne für CROW’n'CROW, Vitaminwater und die DEWmocrazy-Kampagne von Mountain Dew) einer super angenehme und konstruktive Diskussion mit vielen Nachfragen, die mir zeigten, wie groß das Interesse an diesem Segment ist. Super.

Ich fahre nachhause mit vielen neuen, extrem spannenden Kontakten. Mit neuem Input und einem noch besseren Gefühl, wo die Befindlichkeiten im Bereich Tourismus liegen. Dieses Wochenende in Kaprun hat so richtig Spaß gemacht und war für die Zukunft von VOdA sicherlich ein guter Move.

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In Österreich auf dem Castlecamp

Über das Wochenende ist VOdA-Geschäftsführer Matias Roskos in Kaprun auf dem Castlecamp, das sich dem Bereich Tourismus widmet. Er wird dort unter anderem auch eine Session zum Thema “Crowdsourcing als Marketingbaustein” halten.

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Crowdsourcing als Marketingbaustein

Alle meine bisherigen Kunden wissen, welchen großen Wert ich darauf lege Crowdsourcing nicht allein als Baustein für Ideengenerierung oder Produktdesign zu sehen. Immer wieder lege ich ihnen nahe, es auch als Marketingbaustein einzusetzen. Viele fürchten sich allerdings noch vor diesem Weg im Internet Marketing zu betreiben. Man fummelt lieber etwas an der eigenen Webseite rum, kauft Google-Anzeigen, gibt oft noch ein stattliches Budget für SEO aus und denkt dann, das reicht erstmal. Ein großer Fehlglaube. Man muss Präsenz zeigen im Web 2.0. Weil: wenn man es nicht selbst tut, wird es die Konkurrenz vor einem tun.

Und Crowdsourcing ist ein genialer Container um seine Wege hinein in dieses neue Internet zu finden und potentielle Fans anzusprechen und vor allem zu involvieren. Man kommt ganz direkt, über eine aktive und sympathische Schiene, mit den Nutzern in Kontakt. Es findet Kommunikation von seiner besten Seite her statt.

Wie das gehen kann, habe ich exemplarisch am Beispiel der Mountain Dew Kampagne dargelegt. Jedem Interessierten kann ich diesen Case nur wärmstens ans Herz legen!

Und wann gehen wir gemeinsam eine solch intelligente Kampagne an?!

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Eckdaten für Crowdsourcing

Ich habe einmal in einem längeren Artikel die Eckpunkte benannt, die Crowdsourcing einen Rahmen geben. Ich hoffe, es hilft diesen nicht ganz so einfachen Themenkomplex besser zu verstehen. Weitere Artikel folgen in den kommenden zwei Wochen. Hier der Artikel: “Was ist Crowdsourcing? 12 Eckpunkte, die den Rahmen abstecken“.

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Beispiele für gelungenes Crowdsourcing

Immer wieder werde ich von Kunden gefragt, was es denn so für Beispiele für gelungenes Crowdsourcing gibt. Ich habe eine Liste von knapp 50 Projekten auf meinem Schreibtisch von mehr oder auch mal weniger gelungenen Projekten, die auf OpenInnovation beziehungsweise Crowdsourcing setzen. Zwölf davon habe ich nun in einem Artikel unter der Überschrift “12 gelungene Crowdsourcing-Projekte” zusammengefasst. Mein Ziel war es dabei zu zeigen, in welche unterschiedlichen Bereichen weltweit bereits Crowdsourcing erfolgreich zum Einsatz kommt. Viel Spaß bei der Lektüre.

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Blick über den Tellerrand: Wenn Qype nicht funktioniert

Auch im Urlaub muss ein Agentur-Inhaber alle Augen offen halten. Ich war überrascht, wie miserabel Crowdsourcing auf Qype funktioniert. Hier sind der Bericht und eine knappe Analyse: “Der Qype-Schock – Wenn Crowdsourcing nicht funktioniert“.

Was ich unseren Kunden und Geschäftspartner in Sachen Crowdsourcing immer wieder sage:

  • Crowdsourcing muss ein Geben und Nehmen sein. Sonst funktioniert es nicht
  • Darum: spannende und faire Incentivierungsstrategien sind unerlässlich
  • Gutes und erfolgreiches Crowdsourcing bedarft eines guten und personell auch ausreichenden Communitymanagements. Und das kostet durchaus auch Geld. Von allein läuft aber nix.
  • Crowdsourcing ist immer auch Teil von Marketing. Wenn man die Mechanismen von Web 2.0 beachtet und mit einbaut in die Konzeption (so wie wir es immer tun)

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Konzeption einer Crowdsourcing-Community

VOdA-Mann Matias Roskos (also ich selbst) war die letzten Monate unter anderem intensiv in die Konzeption einer spannenden Crowdsourcing-Plattform involviert. Dieses Web 2.0 Projekt für jedermann soll Ende des Jahres oder Anfang kommenden Jahres an den Start gehen. Meine Aufgabe war es spannende Incentivierungsstrategien vorzuschlagen und Elemente einzubauen, die dafür sorgen, dass die Plattform viral funktioniert und die Menschen das Angebot annehmen, dort bleiben, gern wiederkommen und anderen davon erzählen.

Das einen gewaltigen Spaß gemacht, endlich einmal das ganze Wissen auch für eine externe Plattform, die viel vorhat, einbringen zu können. Nun kann ich nur hoffen, dass die viele Arbeit und die vielen guten Ideen letztendlich auch umgesetzt werden und man sich auf Seiten der Macher nicht scheut vor solch mutigen und offensiven Incentivierungsstrategien.

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Vortrag vor französischen Handelsräten

Wie schon berichtet, durfte ich letzte Woche vor den französischen Handelsräten in Deutschland einen Vortrag über die Chancen und Möglichkeiten von Crowdsourcing halten. Die Handelsräte sind alles gestandene Manager und Markenverantwortliche, denen man nichts vormachen kann und die sicherlich auch einen kritischen Blick auf alles Neue habe. Von daher hatte ich mir viele Gedanken gemacht, wie ich das nicht einfache Gebiet Crowdsourcing diesmal angehe. Um es gleich vorweg zu nehmen: die Präsentation war ein großartiger Erfolg, wie mir danach nicht nur mein Gefühl, sondern auch das Feedback etlicher Teilnehmer bestätigte. Ich konnte viele begeistern von unseren Ideen und Konzepten und die großartigen Möglichkeiten aufzeigen, die das Web 2.0 bietet, ohne die Gefahren und Risiken aus den Augen zu verlieren.

Ein Volltreffer war, dass ich erstmalig – neben Projekten wie Tchibo ideas, Threadless und dem Fiat500Sellaband mit in den Mittelpunkt rückte und einen Song von Angie Arsenault anspielte, der ersten CD, die ich selbst von Sellaband bekommen habe. Dazu muss man wissen, dass Sellaband ein grandioses Crowdsourcing-Projekt ist, bei dem es darum geht jungen, noch namenlosen Musikern die Möglichkeit zu geben ihre eigene CD auf den Markt zu bringen, in dem man Geld in sie investiert. Wer 50.000 Dollar zusammen bekommt, kann ins Studio gehen. Die Handelsräte waren begeistert von diesem sympathischen und gut funktionierenden Beispiel. Musik berührt die Menschen. Und wenn man dazu noch etwas Gutes tut, ist es ideal.

Mir hat es einen riesen Spaß gemacht vor einem solchen Auditorium berichten zu können, was es an genialen Projekten bereits gibt und wofür Crowdsourcing überhaupt gut ist und warum auch ihre Firmen darauf setzen sollten. Danke für diese Möglichkeit. Und: Stuttgart war toll! Ich bin ehrlich begeistert von dieser wunderschönen Stadt und komme gern wieder.

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