Ich war über das vergangene Wochenende in Kaprun. Dort fand das zweite Castlecamp für den Tourismus statt. Hier ein ganz kurzes Fazit, das unbedingt mit einem ganz lieben DANKESCHÖN beginnen muss! Der Dank geht an das ganze Organisationsteam rund um Achim Meurer. Ihr habt einen super Job gemacht! (Und das nicht nur, aber auch, weil das Catering so lecker war.)
Inhaltlich wie organisatorisch war das eine der besten Konferenzen, an denen ich in den letzten Jahren teilnehmen durfte. Rund 100 am Tourismus Interessierte trafen sich in der wunderschönen Burg von Kaprun. Hauptthemen waren Facebook und Twitter und wie Tourismus-Destinations in der Zukunft im Web 2.0 agieren sollten und können. Darum herum entspannten sich viele spannende Diskussionen.
Diese offene Atmosphäre hat mir extrem gut gefallen. Viele offene Ohren. Viel Bereitschaft zuzuhören, aber auch die Ängste und Vorbehalte mit einzubringen. Die ich oft verstehen kann. Man sollte sich nicht Hals über Kopf ins Web 2.0 stürzen, sondern mit dem nötigen Respekt die Wege suchen, die für das eigene Unternehmen langfristig am sinnvollsten und vielversprechendsten sind. Dafür steht aufmerksames Zuhören und Reflektieren der eigenen Ansichten an erster Stelle. Und da hat mir das Castlecamp viel Mut gemacht.
Es hat mich auch besonders gefreut, wie weit man bei der Österreich Werbung bereits im Denken ist, was das Web 2.0 anbelangt. Dort hat man eindeutig verstanden, wie das neue Internet tickt und was wichtig ist. Mein ehrliches Kompliment.
Mich persönlich hat es extrem gefreut, dass zu meiner Session zum Thema “Crowdsourcing als Marketingbaustein” – trotz einer Parallel-Session im großen Saal mit starkem Thema – deutlich mehr Interessierte kamen, wie von mir erwartet. Der kleine Raum war angenehm gefüllt. Und es entstand nach meiner Präsentation (mit Cases wie Tchibo ideas, die Social Media Kampagne für CROW’n'CROW, Vitaminwater und die DEWmocrazy-Kampagne von Mountain Dew) einer super angenehme und konstruktive Diskussion mit vielen Nachfragen, die mir zeigten, wie groß das Interesse an diesem Segment ist. Super.
Ich fahre nachhause mit vielen neuen, extrem spannenden Kontakten. Mit neuem Input und einem noch besseren Gefühl, wo die Befindlichkeiten im Bereich Tourismus liegen. Dieses Wochenende in Kaprun hat so richtig Spaß gemacht und war für die Zukunft von VOdA sicherlich ein guter Move.